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Jetzt mit dem Rauchen aufhören und Nichtraucher werden

Anfänglich ist es von Wichtigkeit, für sich selbst Gründe zu finden, die helfen, sich das Rauchen abzugewöhnen.

Kurz – sieht man selbst keinen Sinn darin aufzuhören, wird es zu einer Unmöglichkeit!

Gründe dafür können zum Beispiel sein, dass die körperliche Fitness sinkt, dass man sich den Gefahren des Rauchens bewusst wird und um seine Gesundheit fürchtet, beziehungsweise im Freundeskreis oder familiären Umfeld sich bereits eine schwere Erkrankung ereignet hat oder das Finanzielle - da Zigaretten immer teurer werden. Ein weiterer Grund könnte natürlich auch eine Schwangerschaft oder ein Kleinkind sein, welches man unfreiwillig zwingen würde, passiv zu rauchen.

Mit dem Rauchen aufhörenHat man für sich selbst einen Anlass und somit auch eine Motivation gefunden, so gibt es die verschiedensten Methoden, seinem Laster nun doch endlich abzuschwören.
Im Allgemeinen gibt es zwei verschiedene Entwöhnungs-Typen: die Einen nehmen sich einen gewissen Tag vor Augen und rauchen genau an diesem ihre letzte Zigarette, andere wiederum brauchen für die Entwöhnung Zeit und rauchen Tag für Tag beziehungsweise Woche für Woche weniger.

Egal welcher Typ man ist, hat man seinen persönlichen Beweggrund gefunden, so fällt die Abgewöhnung leichter. Ist man aufgrund gewisser Bedingungen gezwungen dem Rauchen abzuschwören, gibt es einige Hilfsmittel, die bei der Entwöhnung unterstützen:

Die wohl bekannteste Möglichkeit ist das Nikotinpflaster. Dieses ersetzt das Nikotin, welches der Körper über Jahre gewohnt war und mögliche Entzugserscheinungen können verhindert werden.
Dieselbe Wirkung haben Nikotinkaugummis, welche – ebenso wie Nikotinpflaster – in der Apotheke erhältlich sind.

Eine weit weniger bekannte Methode wären Kräuterzigaretten. Diese sind absolut nikotinfrei und haben einen sehr niedrigen Nikotingehalt. Die körperliche Abhängigkeit ist nicht gegeben und "Gewohnheitsraucher" können sich so ohne viel schlechtes Gewissen diese Form der Zigaretten gönnen und sich das Rauchen somit zunächst gesünder gestalten, um es dann nach und nach aufzugeben.

Außerdem gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Medikamenten zur Raucherentwöhnung. Hierbei handelt es sich natürlich keineswegs um ein Wundermittel. Diese Medikamente sind vielmehr dazu zuständig, die Nikotin-Rezeptoren zu blockieren und so das Verlangen nach Nikotin zu mindern.

Des Weiteren gibt es Online-Nichtraucherkurse, welche diverse Vorteile bieten: man ist Flexibel, Ortsunabhängig, trägt geringe Kosten und kann sich auch mit anderen Kursteilnehmern über ihren Erfolg austauschen.

Inzwischen gibt es unzählige CD's, DVD's sowie Bücher zur Raucherentwöhnung, welche sehr versprechende Titel tragen. Doch hier ist (vor allem bei Büchern) Vorsicht geboten, da viele Menschen es sich nicht eingestehen, sehr süchtig zu sein und aus diesem Grund – beim Missfallen gewisser Zeilen – das Buch einfach zuklappen und nie wieder aufschlagen.

Eine weitere, sehr beliebte Form, der Entwöhnung bieten Verhaltenstherapeutische Nichtraucherkurse. Bei diesen wird man von einem ausgebildeten Therapeuten – meist in Gruppen – Schritt für Schritt dazu gebracht, dem Rauchen zu entsagen. Die Vorteile eines solchen Kurses sind, dass man nicht alleine ist, sondern sich mit anderen "Leidensgenossen" austauschen und messen kann.

Eine Akupunktur ist eine weitere – für Viele eine sehr erfolgsversprechende – Methode, auf das Rauchen künftig verzichten zu können. Hierbei werden sehr feine Nadeln in gewisse Punkte am Ohr beziehungsweise am restlichen Körper (je nach Belieben) gestochen. Bei einer Akupunktur werden die Nebenwirkungen in der "Entzugsphase" gemildert. Übermäßiger Appetit, Gewichtszunahme, Nervosität, körperliche Unruhe, Schweißausbrüche, Schlafstörungen sowie das Verlangen nach Zigaretten gehören mit dieser Behandlung der Vergangenheit an.
Für Menschen, die sich vor Nadeln scheuen, gibt es nahezu dieselbe Methode, nur eben ohne Ebengenannte. Hierbei handelt es sich um eine Photo-Bio-Simulation. Die Nadeln werden durch Laserstrahlen ersetzt und es treten keine Schmerzen auf.

Hypnosen werden auch nur allzu gerne zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Durch das Eindringen des Hypnotiseurs in das Unterbewusstsein des Betroffenen, kann dieses so gezielt verändert werden. dass der Behandelte ab dem Aufwachen aus der Trance, künftig überhaupt kein Verlangen nach Zigaretten verspürt.

Elektronische Zigaretten sind die absolute Neuheit unter den Entwöhnungsmethoden. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte "rauchfreie Zigarette". Sie ähneln einer normalen Zigarette, werden aber elektronisch aufgeladen. Die "E-Zigaretten" haben den Vorteil, dass sie keine Teerstoffe enthalten, den Raucher aber trotzdem mit Nikotin versorgen.

Des Weiteren ist es als Motivation zur Raucherentwöhnung auch oft sehr hilfreich, auszurechnen, wie viel Geld jährlich in Zigaretten investiert wird und welche Träume man sich mit diesem erfüllen könnte.

 

Doch das wohl wichtigste und auch der leider auch am meisten ignorierte Argument dafür, den Zigaretten zu entsagen sind Krankheiten. Kein Raucher gesteht sich selbst gern ein, sich mit jeder einzelnen Zigarette sein Leben zu verkürzen. Doch ist es sehr wichtig über die negativen Folgen des Rauchens aufgeklärt zu sein – denn es sind beinahe unzählige!

Durch das Rauchen steigt das Risiko an Krebs zu erkranken enorm an. Durch das Rauchen werden die natürlichen Killerzellen des Körpers – welche er gegen Krebszellen einsetzt – stark verringert. Doch nicht nur das: im Tabakrauch sind circa 40 krebserregende oder Krebsfördernde Substanzen enthalten! Rund 95% der Erwachsenen, welche an Lungenkrebs erkranken sind Raucher und die Chance diese Diagnose über fünf Jahre hinweg zu überleben liegt bei 10%, was sehr erschreckende Zahlen darstellt!

Der Herzinfarkt ist eine weitere schreckliche Folge des Rauchens. Durch das Rauchen werden Blutgefäße verengt, der Blutdruck steigt an und dies führt zu einer erhöhten Herztätigkeit. Bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, stirbt nach und nach Herzmuskelgewebe ab und dies schränkt die Leistungsfähigkeit des Herzens ein. Dies führt zu Herzinfarkten. Der erste Herzinfarkt tritt bei Rauchern durchschnittlich zehn Jahre früher, als bei Nichtrauchern auf.

Da das Rauchen – auch im Gehirn – zu Durchblutungsstörungen führt, ist mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko zu rechnen.

Durch Gefäßverengungen und Gefäßverschlüsse, die durch das Rauchen gefördert werden, kommt es Häufig zu einer Erkrankung namens "Raucherbein". Durch Durchblutungsstörungen und dem dadurch resultierenden Sauerstoffmangel in den Arterien der Beine, kann es zu Schmerzen oder Schwäche beim Gehen sowie zu kalter und blasser Haut kommen. Bei rund zehn Prozent der Betroffenen führt dies zur Amputation des Beines.

Asthma ist ebenfalls eine verbreitete Folge des Rauchens. Bei dieser Krankheit reagieren Lunge und Bronchien überempfindlich auf Reize. Bei einem Asthma-Anfall handelt es sich um eine krampfhafte Verengung der Bronchien und einem Anschwellen der Schleimhaut, wodurch die Atmung beträchtlich eingeschränkt wird.

Natürlich gibt es noch massenhaft weitere Krankheiten, welche durch das Rauchen begünstigt beziehungsweise ausgelöst werden, doch ebengenannte sollten bereits abschreckend genug sein, um sich als Raucher das anzünden der nächsten Zigarette nochmals zu überdenken.